 |
|
 |
 |
 |
El Melado |
 |
El Melado heute |
 |
 |
Trotz aller Widrigkeiten blieben viele Arrieros in den Bergen, andere wiederum mussten aus der Stadt zurückkehren, wo sie dem brutalen Zusammenprall mit der städtischen Lebensart nicht standgehalten hatten, einem Leben, in dem ihre Fähigkeiten und Kenntnisse nichts zählten und in dem sie zur Armut verdammt waren.
Gegenwärtig leben 55 Familien im Valle Melado, insgesamt 250 Erwachsene und Kinder. Sie wohnen sehr einfach, in Stroh- oder Holzhütten mit Lehmboden, etwa den Rucas, typischen Rundhütten. Um die Feuerstelle in der Mitte der Hütte spielt sich das Familien- und Gemeinschaftsleben ab.
Die wirtschaftlichen Aktivitäten der Bewohner beschränken sich auf den Viehtrieb über die Sommerweiden bis zu der sanitären Barriere, die von den Behörden gegen die Maul- und Klauenseuche eingerichtet wurde. Diese Barriere wird mit Helikoptern und bewaffneten Grenzposten in der Kordillere abgesichert.
|
 |
 |
 Zum Seitenanfang |
 |
 « zurück weiter » |
|
 |
|
 |