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Pferdetrekking Chile
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Pferdetrekking in Chile

Ausrüstung

Alle Ausrüstungsgegenstände sollten dem Klima angepasst und einige Zeit vor Beginn der Tour beschafft werden. Dass heißt vor allem bei Schuhen, dass diese eingetragen sein sollten. Man sollte nur das Nötigste mitnehmen, da meist kein Begleitfahrzeug vorhanden ist und somit das gesamte Gepäck auf dem Rücken des eigenen Reitpferdes oder auf Begleitmulis transportiert wird.

Am besten vorher beim jeweiligen Veranstalter der Tour nachfragen, inwiefern Ausrüstung gestellt wird (Chaps, Regenponchos, Lunchbox etc.).
Die gesamte Ausrüstung sollte eher in einem Trekkingrucksack oder Seesack - nicht jedoch im Koffer - verstaut werden.

Pferdetrekking in Chile: Ausrüstung
Ausrüstungsliste    [PDF-Download, 60 KB]  
 
  • Schlafsack
  • Isomatte, möglichst leicht, also z.B. keine selbst aufblasende Matte
  • Reithose oder bequeme Jeans/Cordhose, möglichst ohne Innennähte, immer lang und nicht zu rutschig
  • Schuhe: am besten Trekking- bzw. Wanderschuhe, die über den Knöchel reichen und über gutes Profil sowie einen Absatz verfügen. Diese können dann, um den Halt auf dem Pferderücken zu verbessern, mit Minichaps (kniehohe Lederstulpen) ergänzt werden.
  • Kopfbedeckung: Wer nicht mit Reithelm unterwegs sein möchte, sollte dennoch nicht auf eine Kopfbedeckung verzichten. Schutz vor Sonneneinstrahlung und Hitzeschock bieten vor allem Hüte mit breiten Krempen oder zur Not auch Baseballcaps (Vorsicht: kein Schutz im Nacken). Die UV-Strahlung ist in Chile um ein Vielfaches höher als in Europa - auch bei schlechtem Wetter!
  • Oberbekleidung aus leichtem, bequemem, saugfähigem und reißfestem Material. Ein langärmliges Hemd schützt nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Dornen sowie Zecken und anderen Insekten. Für die Abende oder kältere Tage ist ein Fleece optimal, und wenn es dann doch mal regnen sollte, bieten Goretexkombi, bzw. normale dünne Regenjacke und -hose oder Regenponcho (keine Wachsbekleidung - zu schwer!) einen guten Schutz.
  • Die Unterbekleidung sollte wenig Nähte aufweisen und nicht zu eng sein, am besten natürlich Sport- und Funktionsunterwäsche sowie Trekkingsocken.
  • (Reit-)Handschuhe sind bei der chilenischen Reitweise nicht unbedingt notwendig, können aber bei kälteren Temperaturen nützlich sein.
  • Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz (auf CE-Zeichen achten)
  • Taschenmesser
  • Taschenlampe oder Stirnlampe (mit Ersatzbatterien)
  • Insektenschutz
  • Sonnenschutz (minimal LSF 20, auch für Personen mit dunklem Hauttyp)
  • Badekleidung
  • Bade-/Trekkingsandalen
  • Kamera (wichtig: genügend Batterien und Filme mitnehmen - die gibts in der Wildnis nicht nachzukaufen und auch das Aufladen der Akkus gestaltet sich ohne Strom schwierig)
  • Feuerzeug und Streichhölzer (beides hat seine Vor- und Nachteile)
  • Mülltüten (als Schutz für das Gepäck vor Regen sowie für Schmutzwäsche und Abfall)
  • Fotokopien wichtiger Dokumente (diese lieber auf der Ranch lassen)
  • evtl. Original des Reisepasses (vor allem bei Touren in der Andenkordillere, erst recht bei Andenüberquerung nach Argentinien)
  • 1. Hilfe-Pack bzw. Reiseapotheke
  • kleiner Tagesrucksack (ca. 25 l)
  • evtl. Wasserentkeimungstabletten
  • evtl. kleine Tüten zur Essensaufbewahrung (Lunchbox)
  • vtl. Landkarten und Reiseliteratur
 

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