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Pferdetrekking in Chile |
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Gesundheit |
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Während entlegene Gebiete für mehr Erlebnis und Naturnähe stehen, bringen sie leider den Nachteil mit sich, fern von jeglicher Zivilisation und gesundheitlicher Versorgung zu sein. Die Bergung per Helikopter sollte zwar innerhalb von einigen Stunden möglich sein, jedoch wird man diesen kaum wegen eines Sonnenstichs oder verstauchten Fußes kommen lassen. Für solche Fälle sollte man ein Erste-Hilfe-Pack sowie eine kleine Reiseapotheke parat haben. Am besten lässt man sich vorab vom Hausarzt beraten, der kennt die aktuellsten Tipps - Kohletabletten bei Durchfall z.B. sind längst veraltet.
Bei chronischen Krankeiten sollte man zudem den Arzt über Sinn und Unsinn dieses Abenteuers befragen. Hierbei ist zu bedenken, welche Tagesstrecken per Pferd zurückgelegt werden und dass man das Pferd jederzeit kontrollieren muss. Wem starke Kreislaufbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen dieses nicht ermöglichen, der stellt für sich und die gesamte Gruppe ein Risiko dar!
Sinnvolle (nicht vorgeschriebene) Impfungen besonders für Chile sind Hepatitis A und B. Auch Tetanus-, Diphtherie- und Polio-Impfungen sollten überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Aktuelle Informationen bekommt man unter www.who.int (Weltgesundheitsorganisation - englisch), www.fit-for-travel.de oder www.travel-med.de.
In jedem Fall sollte man eine Auslandskrankenversicherung abschließen, und auch über eine Unfallversicherung kann man nachdenken, vor allem, wenn sie nicht durch den Veranstalter der Tour abgeschlossen wird.
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